Startseite Das Rohrpostsystem
26 | 01 | 2012
Rohrpost was ist das eigentlich PDF Drucken E-Mail

In großen Gebäuden wie Banken, Krankenhäusern ist es schon mal erforderlich das ein Brief ans andere des Gebäudes befördert werden muss. Aber wenn man einen losschickt dauert es Ewigkeiten bis das erwünschte Dokument vor Ort ist. Außerdem frisst es Unsummen eigene Briefträger einzustellen. Heute kann man diese Lücken schließen, ohne eigene Briefträger einstellen zu müssen.

Bereits 1853 wurde in London das erste Rohrpostsystem in Betrieb genommen. Diese Art eines Briefkastens ist sehr effektiv.

Die Inhalte können eine Größe von 50 cm Länge, 30 cm Durchmesser und ein Gewicht von 28 kg haben dann werden die Gegenstände in eine zylinderförmige Büchse eingeschlossen. Diese wird in ein Rohrsystem gelegt. Nun wird die Blechbüchse mit Überdruck, oder Unterdruck zu ihrem jeweiligen Bestimmungsort transportiert. Manchmal werden auch beide Beförderungstechniken benutzt. Dann kann dieses Geschoss eine Geschwindigkeit von 30kmh erreichen. Dies ermöglicht es in Krankenhäusern Blutproben schnell und einfach zu verschicken.

Ein weiterer Vorteil dieses Briefkastensystem ist, man kann es bequem erweitern. Es ist also kein Problem ihren Neubau mit dem restlichen Gebäude zu vernetzen. So gibt es zum Beispiel in der Medizinische Hochschulen Hannover ein 60 km langes Briefkastensystem mit 600 Stationen, täglich werden hier ca. 3000 Büchsen hin und her geschickt.

 


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